Moderator für die EUTB-Schulung im KAP Europa, Frankfurt

Letzte Woche habe ich die Schulungs-Veranstaltung der EUTB-Teilhabeberatung im KAP Europa in Frankfurt moderiert. Hier habe ich eine Menge neue Menschen kennengelernt und auch neue Erfahrungen gesammelt. Ich bin hier den EUTB-Berater*innen begegnet. Das möchte ich euch nicht vorenthalten.  EUTB bedeutet “Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung”. Diese Beratungsstellen unterstützen Menschen mit Behinderungen und von Behinderungen bedrohten Menschen, […]

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NEU: Der Sittin´ Bull – Online-Shop

Im Shop findet ihr tolle und kreativ gestaltete Hoodies, Shirts und Pullover. In Zusammenarbeit mit der Firma Rollhouse produziere ich für euch diese freche Textilware. Wenn du als Rollstuhlfahrer*in durch die Gegen “rollst” und Leute kommen dir entgegen, dann gehen die Blicke zuerst auf den Druck und dann in dein Gesicht. Dein Gegenüber denkt sich […]

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15 Jahre…seit heute!

Genau heute vor 15 Jahren hat sich mein Leben auf einen (Auf-)Schlag geändert. Am 6. August 2004. Es war eine warme Sommernacht. Gemeinsam mit Bekannten sah ichmir ein Skateboard-Video in einer Location an, die mir bis dato unbekannt war. Gegen 23 Uhr gingen alle raus auf einen großen Balkon. Ich lief hinterher. Dort angekommen sprach ich mit den anderen und verweilte etwas. Bis ich gerufen wurde. Die Person, die mich rief, blendete mich gleichzeitig mit einer Taschenlampe und ich ging auf das Licht zu. Das war mein Fehler. Ich sah den Boden nicht und stürzte sechs Meter in die Tiefe. Ein Geländer gab es nicht.

Dunkelheit. Ich schlief nicht. Ich war im Koma.

Ich träumte viele Dinge, die mich auf ein neues Kapitel in meinem Leben vorbereiteten. Denn in den vielen Träumen, die ich durchlebte “saß” ich, “lag” ich oder wurde “getragen”. Niemals “lief” oder “stand” ich. Das mich die Träume darauf aufmerksam machten, dass etwas mit mir nicht stimmt, habe ich zuvor nicht begriffen. Erst im Nachhinein.

Meine Eltern standen am Bett im Krankenhaus und erklärten mir, dass ich nicht mehr laufen kann und jetzt querschnittgelähmt bin. Meine erste Frage galt meinem geliebten Hobby: „Kann ich jetzt nicht mehr skateboarden?“ Die Antwort war klar. Monatelange Reha und Mobilisierung folgten.

Als “Kind der Sonne” wurde mir aber glücklicherweise eine sehr positive Lebenseinstellung mit in die Wiege gelegt. Heute, genau 15 Jahre später, kann ich auf eine Zeit zurück zu blicken in der ich trotz meiner Behinderung viel erreicht habe: Ich habe mein Abitur erfolgreich abgeschlossen; zwei Ausbildungen erfolgreich beendet; einen Führerschein und ein Auto; zwei Rap-Alben sowie zig Songs rausgebracht; an zwei Büchern als Autor mitgeschrieben; mehrere Projekte für Inklusion unterstützt; gemeinsam mit vielen Vereinen und Stiftungen für Menschenrechte zusammengearbeitet; an Film und Fernsehproduktionen mitgewirkt und Shows moderiert. Ich habe viele Länder der Welt erkundet und auf Missstände für Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht sowie Impulse zur Verbesserung gesetzt. Und ich bin seit zwei Jahren mit der tollsten Frau verheiratet.

Das alles mit meinem Gefährten: Dem Rollstuhl.

In 15 Jahren habe ich keine große Verbesserung für Menschen mit Behinderung in Deutschland erlebt. Was ich aber wahrnehme, ist eine immer größer werdende Community von Menschen, die sich gemeinsam stark machen. Menschen, die auf Missstände aufmerksam machen und für Verbesserungen kämpfen. Davon wünsche ich mir persönlich noch mehr!

Noch mehr Menschen, wie Raul KrauthausenLaura A. GehlhaarLeeroy Matata, Anouk (Th10.), Kübra SekinDavid Lebuser und Lisa, Constantin GroschGraf FidiArne SchöningSven Marx – GlobetrotterVolker WestermannAnna SpindelndreierChristoph Pisarz und und und…

Ich wünsche mir für unsere Zukunft, dass sich mehr Menschen davon etwas annehmen. Sodass ich in weiteren 15 Jahren zufrieden zurückblicken und noch mehr Menschen aufzählen kann, die an einer Verbesserung für die Wahrnehmung und Darstellung von Menschen mit Behinderung gearbeitet haben!

Es ist normal anders zu sein!
#MissionInklusion

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sieht man Dennis. Auf der linken Seite ist Dennis auf einem Skateboard an einer Skaterampe und macht einen Trick. Er ist lässig gekleidet und hat eine Krawatte um. Unten steht die Jahreszahl 2004. Auf der rechten Seite sitzt Dennis im Rollstuhl und schaut relativ ernst an der Kamera vorbei. Darunter steht die Jahreszahl 2019.

LIVE auf dem Münsterplatz, Bonn (Mission Inklusion 2019)

Das durch Aktion Mensch organisierte “Jugendaktionscamp” fand im Mai 2019 erstmalig in Bonn statt. Hier haben sich Jugendliche aus der gesamten Bundesrepublik getroffen um inklusive Workshops zu gestalten. Youtuber, Musiker und Inklusions-Aktivisten aller Sparten hielten Workshops und Vorträge. Am darauffolgenden Tag fand der bundesweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Hier durfte […]

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Meine Reise durch Jerusalem

Im Februar/März war ich mit meiner Frau in Israel und habe mir neben Jerusalem auch Tel Aviv angesehen. Hiermit kann ich euch die erste Reisevideo-Dokumentation über Jerusalem präsentieren. Die zweite über Tel Aviv, erscheint bald auch. Dazu habe ich euch einen ausführlichen Bericht geschrieben, dem ihr noch mehr Infos über Jerusalem entnehmen könnt. Viel Spaß! […]

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Mission Inklusion – Spannende Veranstaltung in Berlin

Am 29. Mai fand die erste durch den Berliner Pfeffersport organisierte “Mission Inklusion” im Pfefferberg Theater, Berlin statt. Hier traten neben mir, die Basketballsportler von Pfeffersport selbst, sowie die durch GOP. bekannte Künstlerin Samira und der Berliner Rapper Graf Fidi auf. Dieser Abend stand, wie man sich denken kann im Zeichen von Inklusion. Das Theater […]

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Meine Reise durch Japan

Asien zu bereisen hat mich schon immer interessiert. Aber von über 50 Ländern auf dem asiatischen Kontinent, hat mich am meisten die “japanische Kultur” beeindruckt. Als ich einen Vortrag von Frau Prof. Evelyn Schulz (Japanologin und Professorin am Japan-Zentrum in München) zum Thema Barrierefreiheit und Inklusion in Tokio angehört habe, habe ich mich kurzum entschlossen […]

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Live auf der Reha Care 2018

In diesem Jahr hat mich das Ministerium für Arbeit und Soziales NRW für den NRW Inklusiv-Messestand auf der Reha Care eingeladen. Am Donnerstag und Freitag konnte ich viele Menschen durch meine positive Art, meine Musik und Live-Performance überzeugen. Es war eine tolle Zeit, in der ich auch selbst viel neues sehen und lernen konnte.

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